Zelluläre Gebirge

Zum Abschluß möchte ich Ihnen noch eine Simulation vorstellen, die kein eigentlicher (eindimensionaler) Zellularautomat wie bisher ist, da die Übergangsfunktion nichtdeterministisch ist. Hier kann jede Zelle hundert verschiedene Zustände annehmen, die als Höhenstufen interpretiert werden. Die erste Generation wird durch einen "random walk" von links nach rechts erzeugt. Zur Ermittlung des neuen Zustandes einer Zelle wird der Mittelwert der Höhen dieser Zelle und ihrer beiden Nachbarn gebildet. Zu diesem Mittelwert wird dann ein zufälliger Wert aus dem Intervall [-d ; +d] hinzuaddiert. Die maximale Höhendifferenz d können Sie mit dem Schieberegler festlegen. Die Ränder der Zellanordnung sind diesmal nicht zusammengeklebt; außerhalb befinden sich gewissermaßen Zellen im Zustand Null.




Natürlich kann dieser Algorithmus nicht mit profesionellen "Gebirgsgeneratoren" konkurieren. Insbesondere sieht man dem Ergebnis deutlich den Vorgang des Wachsens von oben nach unten an.

Literatur und Links
Krümel
Artificial Life


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© 02.02.2000 Christoph Haas