Das Spiel des Lebens

Das in den sechziger Jahren von John Conway ausgedachte Game of Life ist Ihnen bestimmt schon einmal begegnet. Bei diesem Zellularautomaten werden die Zellen in einem zweidimensionalen Gitter angeordnet. Die Nachbarschaft einer Zelle bilden alle irgendwie (auch diagonal) angrenzenden Zellen, so dass jede Zelle acht Nachbarn besitzt. Ähnlich wie beim vorhergenden Automaten sind die am Rand gelegenen Zellen Nachbarn der Zellen am gegenüberliegenden Rand, so dass die Anordnung topologisch der Oberfläche eines Torus entspricht. Wieder hat jede Zelle zwei Zustände, die mit "tot" (weiß) und "lebend" (schwarz) bezeichnet werden. Die Übergangsregeln sehen wie folgt aus:

  1. Eine lebende Zelle überlebt, wenn sie zwei oder drei lebende Nachbarn hat, ansonsten stirbt sie.
  2. Eine tote Zelle wird lebendig, wenn sie genau drei lebende Nachbarn hat, ansonsten bleibt sie tot.

Bedienung des Applets

Mit der "Start/Stop"-Taste können Sie die Simulation beginnen bzw. anhalten.
Daneben gibt es die Möglichkeit, das gesamte Feld zu löschen oder mit einer zufälligen Zustandsverteilung zu belegen.
Der Schalter "Gitter" blendet ein Gitternetz ein, das die einzelnen Zellen zu unterscheiden hilft.
Durch Klicken und Ziehen der Maus bei angehaltener Simulation können Sie den Zustand der Zellen beliebig umschalten, und anschließend zuschauen, wie Ihre eigenen Muster sich weiterentwickeln.


Krümel
Eindimensionale Zellularautomaten
Artificial Life


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© 02.02.2000 Christoph Haas